Notrufsystem für Senioren:Hilfe, auch wenn der Knopf nicht mehr erreichbar ist

Ein Notfallknopf hilft nur, wer ihn trägt und drücken kann. Assist Living erkennt Stürze selbstständig und alarmiert sofort.

Eine Seniorin liest in einem hellen Wohnzimmer in einem Buch.

Was ein klassisches Notrufsystem leistet und wo es an Grenzen stösst

Ein Hausnotruf besteht meist aus einem Sender am Handgelenk oder um den Hals und einer Basisstation. Ein Druck auf den Knopf löst den Alarm aus, je nach Anbieter bei einer Notrufzentrale oder bei hinterlegten Personen. Das ist bewährt und für viele Menschen eine gute Lösung.

Es gibt aber typische Grenzen:

  • Der Sender muss getragen werden, auch im Bad und nachts.
  • Der Knopf muss nach einem Sturz erreichbar sein und bedient werden können.
  • Wer bewusstlos ist oder unter Schock steht, kann keinen Alarm auslösen.
  • Manche Menschen lehnen das Gerät ab, weil es auffällt.

Notfallknopf, Hausnotruf, Notfalluhr: die Varianten im Überblick

  • Hausnotruf mit Basisstation

    Sender plus Gerät in der Wohnung, Verbindung zu einer Notrufzentrale oder zu Kontakten.

  • Notfallknopf und Notfalluhr, mobil

    Funktionieren auch unterwegs, brauchen aber Akku und Mobilfunk.

  • Sender mit Sturzerkennung

    Lösen nach einem Sturz automatisch aus, wenn sie getragen werden.

  • Kontaktlose Sturzerkennung

    Sensoren in der Wohnung, nichts zu tragen. Das ist der Ansatz von Assist Living.

Notfalluhr oder Notfallknopf für Senioren: was passt?

Eine Notfalluhr sieht aus wie eine Armbanduhr und fällt kaum auf. Viele Modelle haben GPS und Mobilfunk und funktionieren damit auch beim Spaziergang oder Einkauf. Ein Notfallknopf am Armband oder als Anhänger ist einfacher zu bedienen und hält mit einer Batterie oft länger durch. Beide haben dieselbe Voraussetzung: Sie müssen getragen und im Ernstfall ausgelöst werden.

  • Notfall-Uhren für Senioren passen zu Menschen, die viel unterwegs sind und gerne ein Gerät am Handgelenk tragen. Der Akku muss regelmässig geladen werden.
  • Ein Notfallknopf passt zu Menschen, die vor allem zuhause sind und eine einfache Bedienung wünschen. Er muss auch im Bad und nachts getragen werden.
  • Kontaktlose Sturzerkennung passt, wenn ein Gerät am Körper nicht zuverlässig getragen wird oder ein Sturz so schwer sein kann, dass niemand mehr einen Knopf drückt. Sie wirkt in der Wohnung, nicht unterwegs.

Beides lässt sich kombinieren: eine Notfalluhr für unterwegs und Assist Living für die Wohnung, auch im Bad und nachts.

So ergänzt Assist Living ein Notrufsystem

Assist Living arbeitet mit mmWave-Radar und optischen Sensoren in der Wohnung. Das System erkennt einen Sturz auch dann, wenn die Person keinen Knopf mehr drücken kann, und schickt einen Sofortalarm an Angehörige oder Pflegende.

  • Sturzerkennung in allen Wohnbereichen
  • Schlafüberwachung mit Herz- und Atemfrequenz
  • Gegensprechanlage und Sprachsteuerung
  • Medikamentenerinnerung
  • 24/7 aktiv, keine Batterie zum Laden am Körper

Assist Living unterstützt Angehörige und Pflegende. Das System ersetzt nicht den Kontakt zu Menschen. Es meldet Auffälligkeiten, die Beurteilung bleibt bei Fachpersonen.

Wie unterscheidet sich das von einem Hausnotruf mit Zentrale?

Ein Hausnotruf mit Zentrale vermittelt in den meisten Fällen eine Person, die den Anruf entgegennimmt. Assist Living alarmiert die Personen, die Sie in der Familien-App hinterlegen. Wer eine Zentrale wünscht, sollte die Möglichkeiten im Gespräch klären. Wir beraten Sie dazu offen.

Datenschutz

Kein Bild, keine Aufzeichnung

Radar in Schlafzimmer und Bad arbeitet ohne Kamera. Die optischen Sensoren in den Wohnräumen werten lokal aus, speichern nichts und streamen nichts. So bleibt der Alltag privat.

Was kostet ein Notrufsystem?

Die Preise für Hausnotrufe in der Schweiz unterscheiden sich stark nach Gerät, Abo und Zentrale. Wir nennen hier keine Zahlen, die wir nicht belegen können. Für Assist Living erstellen wir ein Angebot nach Wohnung und Bedarf. Fragen Sie uns: info@assist-living.com oder +41 78 849 04 96.

Worauf Sie bei jedem Anbieter achten sollten:

  1. Monatliche Kosten und Mindestlaufzeit
  2. Einmalige Kosten für Gerät und Installation
  3. Wer den Alarm entgegennimmt und wie schnell
  4. Wasserfestigkeit und Verhalten bei Stromausfall
  5. Umgang mit Fehlalarmen
  6. Datenschutz und Datenspeicherung

Häufige Fragen

Braucht jeder Mensch ein Notrufsystem?

Es ist sinnvoll für alle, die allein leben und bei einem Sturz oder Notfall schnell Hilfe brauchen könnten.

Was ist der Unterschied zwischen Notrufknopf und Sturzerkennung?

Der Notrufknopf wird von der Person selbst ausgelöst. Sturzerkennung löst automatisch aus, wenn das System einen Sturz erkennt.

Ist eine Notfalluhr besser als ein Notfallknopf?

Das hängt vom Alltag ab. Die Notfalluhr eignet sich für unterwegs, der Notfallknopf für eine einfache Bedienung zuhause. Beide helfen nur, wenn sie getragen und ausgelöst werden. Assist Living erkennt Stürze in der Wohnung ohne Gerät am Körper.

Muss ich bei Assist Living etwas am Körper tragen?

Nein. Die Sensoren sind in der Wohnung montiert.

Kann ich Assist Living zusätzlich zu meinem Hausnotruf nutzen?

Ja. Es ergänzt einen bestehenden Hausnotruf um eine kontaktlose Sturzerkennung.

Was passiert bei einem Fehlalarm?

Fehlalarme sind bei jeder Sensorik möglich. Wir stellen die Sensoren auf Ihre Wohnung ein, damit sie selten bleiben.

Ein Notrufsystem, das auch ohne Knopfdruck hilft

Beratung anfragen

Beratung anfragen

Schreiben Sie uns an info@assist-living.com oder rufen Sie an: +41 78 849 04 96.