Ratgeber
Hausnotruf in der Schweiz:Funktion, Kosten und Auswahl
Ein Hausnotruf verbindet Seniorinnen und Senioren per Knopfdruck mit Hilfe. Dieser Ratgeber erklärt, wie er funktioniert, was Sie vor dem Abschluss prüfen sollten und welche Alternativen es gibt.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Hausnotruf besteht aus Sender, Basisstation und einer Stelle, die den Alarm entgegennimmt.
- Preise und Bedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Vergleichen Sie Angebote schriftlich.
- Ein Sender hilft nur, wenn er getragen und bedient wird. Kontaktlose Sturzerkennung ergänzt ihn.
Wie funktioniert ein Hausnotruf?
- Die Person trägt einen Sender am Handgelenk oder um den Hals.
- Ein Druck auf den Knopf löst über die Basisstation einen Anruf aus.
- Eine Notrufzentrale oder hinterlegte Kontakte nehmen den Anruf entgegen und organisieren Hilfe.
- Über Freisprechfunktion lässt sich oft direkt sprechen.
Mit Sturzsensor im Sender kann der Alarm bei einem erkannten Sturz automatisch ausgelöst werden.
Welche Anbieter gibt es in der Schweiz?
Es gibt Rotkreuz-Organisationen, Telekommunikations- und Versicherungsunternehmen sowie spezialisierte Anbieter und regionale Dienste. Prüfen Sie jeweils Leistungen und Konditionen direkt beim Anbieter. Wir nennen hier bewusst keine Rangliste, weil sich Angebote laufend ändern.
Was kostet ein Hausnotruf?
Es gibt Einmalkosten für Gerät und Installation und meist ein monatliches Abo. Die Höhe hängt vom Anbieter, vom Funktionsumfang (zum Beispiel Sturzerkennung, mobile Nutzung) und von der Zentrale ab. Konkrete Preise belegen wir erst, wenn aktuelle Angaben der Anbieter vorliegen.
Fragen für den Vergleich:
- Was kostet das Abo pro Monat und was ist inbegriffen?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit und welche Kündigungsfrist?
- Kauf oder Miete des Geräts?
- Wer nimmt den Alarm entgegen und wie schnell?
- Funktioniert das System bei Stromausfall?
- Ist der Sender wasserfest, auch in der Dusche?
- Wie wird mit Daten umgegangen?
Wer die Kosten übernimmt, hängt von der Situation ab. Mögliche Stellen sind Krankenkasse (Zusatzversicherung), Ergänzungsleistungen, Gemeinde oder Kanton. Klären Sie das vor Vertragsabschluss.
Grenzen des klassischen Hausnotrufs
Der Alarm setzt voraus, dass die Person den Sender trägt und bedienen kann. Nach einem Schwächeanfall oder bei Bewusstlosigkeit ist das nicht gegeben. Ein Test der Sendung Kassensturz bemängelte zudem unter anderem schwer bedienbare Knöpfe und mangelnde Wasserfestigkeit (Beitrag von 2012, heutige Modelle können abweichen).
Alternative und Ergänzung
Kontaktlose Sturzerkennung
Assist Living erkennt Stürze mit Radar und optischen Sensoren, ohne dass jemand etwas trägt. Es gibt keine Bildaufzeichnung und kein Streaming. Der Sofortalarm geht an Angehörige oder Pflegende. Mehr dazu: Notrufsystem für Senioren.
Häufige Fragen
Was kostet ein Hausnotruf in der Schweiz?
Das hängt von Anbieter und Leistungen ab. Fordern Sie schriftliche Angebote an und vergleichen Sie Einmal- und Monatskosten.
Übernimmt die Krankenkasse einen Hausnotruf?
Das ist unterschiedlich. Fragen Sie bei Ihrer Zusatzversicherung nach und prüfen Sie Ergänzungsleistungen.
Was kostet ein Hausnotruf mit Sturzerkennung?
In der Regel mehr als ein einfacher Notrufknopf. Fragen Sie nach den Gesamtkosten.
Was ist besser: Hausnotruf oder kontaktlose Sturzerkennung?
Das hängt vom Bedarf ab. Der Hausnotruf ist bewährt, die kontaktlose Lösung funktioniert ohne Tragen. Beide lassen sich kombinieren.
Wer wird bei einem Alarm benachrichtigt?
Je nach System eine Notrufzentrale oder Angehörige.
Hausnotruf ergänzen, ohne dass jemand etwas tragen muss
Beratung anfragenBeratung zur Sturzerkennung
Schreiben Sie uns an info@assist-living.com oder rufen Sie an: +41 78 849 04 96.